Der Endenergieverbrauch (EEV) ist laut Bundeswirtschaftsministerium im Gewerbe-, Handel- und Dienstleistungssektor (GHD-Sektor) von 1991 bis 2019 um knapp 24 Prozent gesunken. Dem gegenüber steht eine Steigerung der Wertschöpfung des Sektors um ca. 56 Prozent. Daraus resultiert eine beachtliche Steigerung der Endenergieeffizienz von mehr als 105 Prozent.
Dennoch gibt es bspw. im Bereich Beleuchtung noch große Einsparpotenziale, dieser schlägt immer noch mit knapp 13 Prozent zu Buche (s. Grafik).
Besonders hoch ist der Endenergieverbrauch bei der Raumwärme, dieser war im Jahr 2019 für über 43 Prozent des Verbrauches verantwortlich.

Endenergieverbrauch GHD – Anteile der Anwendungsbereiche 2008 und 2019.
Quelle: BMWI, Energieeffizienz in Zahlen, S. 34, 2021.

Ebenso positiv ist die seit 1990 um deutlich gesunkene Bedeutung von Mineralölprodukten als Hauptenergieträger. Mehrheitlich wird mittlerweile Strom mit ca. 41 Prozent und Gas mit knapp 28 Prozent genutzt. Bereits vollständig aus dem Energieträgermix wurde Braun- und Steinkohle verdrängt, was auf den Wechsel des Energieträgers im Bereich Raumwärme zurückzuführen ist (s. Grafik).

Endenergiemix des Sektors GHD 1990, 2008, 2019 und 2020.
Quelle: BMWI, Energieeffizienz in Zahlen, S. 33, 2021.

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Die vollständige Veröffentlichung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz finden Sie hier.

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